Rückschau

An dieser Stelle finden Sie einen Rückblick auf die Ausstellungen des laufenden und des vergangenen Jahres sowie Beschreibungen zu den Künstlern und ihren Werken. Rückblick auf frühere Jahre finden Sie hier im ARCHIV››


quart - 4 Mitglieder stellen aus

STEFF VANDERSTIJN, ZIAD CHAHIN, RAINER STORCK UND RUDI NOWAK

Der Kunstverein Ingelheim freut sich zur Ausstellung „quART“ einzuladen. Diese wird vom 04.06. bis 03.07.2022 in den Räumlichkeiten des Kunstvereins in der Bahnhofstraße 48 in Ingelheim gezeigt. Die Vernissage findet am Samstag, den 04.06.2022 um 19 Uhr statt.

 

Vier KünstlerInnen des Kunstverein Ingelheim e.V. präsentieren jeweils ihre Arbeiten:

Steff Vanderstijn sieht als Fotografin die Welt durch ihre Kamera. Thema ihrer Fotokunst sind klare Momentaufnahmen in urbaner Umgebung. Sie thematisiert darin mit einem kritischen, aber nicht unfreundlichen Blick Widersprüche und Zweideutigkeiten von Leben und Gesellschaft. In den letzten Jahren hat Vanderstijn wieder verstärkt mit analogem Filmmaterial gearbeitet. In dieser Ausstellung zeigt sie Fotos aus einer umfangreichen Serie, die über einen langen Zeitraum unter dem Aspekt „Malen mit der Kamera“ entstanden und das Objekt teilweise bis zur Unkenntlichkeit verfremden.

 

Ziad Chahin aus Damaskus lebt seit 1972 in Ingelheim und ist als Grafiker, Bildhauer und Maler tätig. Fragt man ihn, was er als Künstler tut, antwortet er: „Ich biete Farbe!“. Es geht um Rhythmus und Lebendigkeit der Farbe, um Bewegung und Dynamik. Da tanzen Farben über die Leinwand, springen vor und zurück, verdichten und verflüchtigen sich. Vielfach setzt Rot leuchtende Akzente. Für den Künstler symbolisiert diese Farbe Leben und Vitalität – nach vorne gehen. Rot erstrahlen oft auch seine geschwungenen Stahlskulpturen, deren Formen

einer tänzerischen Choreografie zu folgen scheinen. 

 

Rainer Storck faszinieren weiße Flächen. Sie bilden ein befreiendes Gegengewicht zur Enge, die wir auf dicht bevölkertem Raum erleben. Das Ziel seiner Arbeit ist es, Leere zu einem wahrnehmbaren Raum zu gestalten, der Weite atmet und Assoziationen freisetzt. Die Basis aller seiner Bilder ist Weiß. Für seine Arbeiten verwendet er schwere Büttenpapiere, die zu vielschichtigen Bildebenen zusammengefügt werden. Durch Schnittkanten, Farben und Linien entwickeln sich diese Ebenen zu hellen, offenen „Räumen“. Storcks Räume und ‚Landschaften‘ sind abstrakter Natur und bleiben stets interpretativ. 

 

Rudi Nowak „malt“ seine Bilder mit dem Computer. Obwohl er sich dabei der Fotografie bedient, versteht er seine digitalen Bildwerke als Malerei und nicht als Fotografie. In der Ausstellung zeigt Nowak Bilder aus der Reihe „Isla Bonita“, einer Insel, die über die Jahre zu seinem Winterdomizil wurde. Dort findet er all die Strukturen, die er für seine Bildbearbeitungen und Bilderfindungen braucht. Jedes Inselbild enthält somit ästhetische Bestandteile der realen Isla Bonita. Kombination, Abstraktion und Variation führen im Arbeitsprozess zu immer wieder neuen „Inseln“.

 

Der Kunstverein lädt alle Interessierten herzlich zur Vernissage ein. Der Eintritt ist wie gewohnt kostenfrei. Nach der Begrüßung und Einführung bleibt ausreichend Gelegenheit, die Werke eingehend zu betrachten und sich mit anderen Gästen zu unterhalten.


Spendenaktion 20x20-Projekt bis zum 31.05.22

Das 20×20-Projekt ist eine jährliche Spendenaktion in Form einer Online-Auktion, die 2016 erstmalig durchgeführt wurde und bisher über 31.690 € erlöst hat. Versteigert werden von professionellen wie auch Hobbykünstlern hauptsächlich aus der Region, aber auch aus Frankreich, gespendete Bilder überwiegend im Format 20x20cm. Der Erlös der Auktion kommt – wie jedes Jahr – dem Verein “gegen Noma-Parmed e.V.” ohne Abzüge zugute.

Das 20×20-Projekt wird seit Beginn vom Betriebsrat Boehringer Ingelheim wie auch dem Kunstverein Ingelheim mit seinen über 200 Mitgliedern unterstützt.

 

Noma ist eine bakterielle Mischinfektion, die in Afrika hauptsächlich Kinder betrifft, bei denen infolge von Mangelernährung und schlechten hygienischen Verhältnisse innerhalb weniger Tage Lippen, Kiefer und andere Gesichtsteile wegfaulen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.gegen-noma.de

 

Die Bilder sind vom 1. Mai – 25. Mai 2022 in Abhängigkeit von der aktuellen Corona-Situation und unter Einhaltung der vorgegebenen Hygieneregeln im Wintergarten des Winzerkellers in 55218 Ingelheim, Binger Straße 16, zu den Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 9.00 – 18.00 Uhr und Samstag von 9.00 – 14.00 Uhr zu besichtigen.

 

Die Versteigerung erfolgt nur online. Ab 1.5.2022 können Gebote abgegeben werden, die Auktion endet am 31.5.2022 um 22:00 Uhr. BieterInnen erhalten eine Bestätigungsmail.  Wird man überboten, erhält man eine Info per Mail, dass man nicht mehr Höchstbietender ist. Die Auktionsgewinner werden am 1.6.2022 hierüber informiert. Die Bilder können am 3.6.2022 von 16.00 – 18.00 Uhr, am 4.6.2022 von 11.00 – 13.00 Uhr und am 10.6.2022 von 16.00 – 18.00 Uhr im Kunstverein Ingelheim, Bahnhofstrasse 48 in 55218 Ingelheim gegen Barzahlung oder Vorlage des Überweisungsbelegs abgeholt werden, bzw. nach individueller Rücksprache (info@20×20-projekt.com).

 

www.20x20-projekt.com

 

Sehen Sie hier Impressionen der Vernissage vom 11. Mai 2022:

Fotos: Carola Schmitt

 

FRAU SCHMITT FOTOGRAFIERT

Ausstellungen 2021 / 2022


Philipp H. Steiner - genau genommen

ausstellungszeitraum: 30.04. bis 29.05.2022 / VERNISSAGE AM 30.04. UM 19 UHR

Der Kunstverein Ingelheim freut sich zur Ausstellung „Genau genommen“ von Philipp Steiner einzuladen. Diese wird vom 30.04. bis 29.05.2022 in den Räumlichkeiten des Kunstvereins in der Bahnhofstraße 48 in Ingelheim gezeigt. Die Vernissage findet am Samstag, den 30.04.2022 um 19 Uhr statt.

Philipp Steiner wurde in Ludwigshafen am Rhein geboren. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste der  Universität   Mainz.  Nach   dem   Studium   war   Steiner   als   freischaffender   Künstler   tätig   und   u.a. ein vielbeschäftigter Illustrator für Magazine wie „Geo“, „Stern“ oder „Die Zeit“. Er ist Mitglied der Münchner Sezession und des Künstlersonderbundes der Realisten in Deutschland. 

Bei Philipp Steiner handelt es sich um einen Porträtisten des Moments, dessen Werke ihre eigentliche Kraft in dem entfaltet, was jenseits der Bilder liegt. Er ist Stillleben-Maler, dem die Stille der Objekte dazu dient, ihnen eine Überfülle von gelebtem Leben einzuverleiben.

Als Meister des Interieurs bricht er seine Räume rigoros auf in das Vergangene und Zukünftige. Die Arbeiten von Philipp Steiner sind von überfotografischer Exaktheit. In seinen  Aquarellen, Zeichnungen, Acryl- oder Ölbildern  wird  die alltägliche menschliche Wirklichkeit stets überzeichnet. Seinen Arbeiten wohnt eine gewisse Morbidität inne. Der Maler bringt Nebensächlichkeiten des Alltags in malerische Zusammenhänge, die im täglichen Leben normalerweise keinerlei Beachtung finden. Seine Werke lassen daher Betrachter „scharfsichtiger“ werden für Hintergründigkeit trivialer Lebensvorgänge und Gegenstände. Philipp Steiner ist ein einzigartiger Künstler, der mit malerischer Perfektion seinen Begriff von Realismus definiert, indem er unseren Begriff von Realität ins Wanken bringt. 

Der Kunstverein lädt alle Interessierten herzlich zur Vernissage ein. Der Eintritt ist wie gewohnt kostenfrei. Nach der Begrüßung und Einführung bleibt ausreichend Gelegenheit, die Werke eingehend zu betrachten und sich mit anderen Gästen zu unterhalten. Die Ausstellung im Kunstverein Ingelheim wird kuratiert von Judita Lampe, die dem künstlerischen Beirat des Kunstverein Ingelheim angehört.

Ferdinand fries ...sag nein...

vernissage: 26.03.2022, 19 Uhr / AUSSTELLUNGSZEITRAUM: 26.03. - 24.04.2022

Wir freuen uns Sie zur der Ausstellung „...sag`nein...“ von Ferdinand Friess einzuladen.  Es ist Krieg in Europa. Eine grausame Wirklichkeit. Der Kunstverein Ingelheim hat sich entschieden, einen Künstler zu präsentieren, der sich dem Leid der Menschen bei kriegerischen Auseinandersetzungen widmet.

Die empathische Darstellung des Empfindens von Krieg ist typisch für den Künstler. Wohl auch, weil er die Kriegs- und Nachkriegszeit als Kleinkind erlebt hat. Seine Gemälde stehen stellvertretend für all unsere Trauer, unser Leid, unsere Hilflosigkeit. Sie sind Zeugnis der Wut, Verzweiflung und Ohnmacht, dem kriegerischen Geschehen ausgeliefert zu sein. Ferdinand Friess‘ Kunst ist nicht für den Kommerz bestimmt. Vielmehr versteht sich Friess als Aufklärer, als Aufrüttler. Das gelingt ihm. Er malt sich im wahrsten Sinne von der Seele, was die Seele belastet. Er zeigt Kriegsgewinner an der Börse, Kriegsspielzeug für Kinder, Kriegsfinanzierung durch Rohstoff- und Drogenhandel, aber auch kleine menschliche Gesten am Rande des Krieges. Die Ausstellung ist nichts für Drumherumredner und Herunterzoomer, sondern zeigt die Realität von Kriegshandlungen. Die expressive Wucht seiner einmaligen Arbeiten brauchen gerade jetzt „Gehör“.

Ferdinand Friess wurde 1940 im zweiten Weltkrieg in Bad Kreuznach geboren. Er ist gelernter Goldschmied, hat ein Semester an der Städelschule in Frankfurt studiert, ehe er durch den plötzlichen Tod seines Vaters die elterliche Goldschmiede übernahm. Seit 2001 studiert Ferdinand Friess an der Europäischen Kunstakademie in

Trier.

Der Kunstverein lädt alle Interessierten herzlich zur Vernissage ein. Der Eintritt ist wie gewohnt kostenfrei. Nach der Begrüßung und Einführung bleibt ausreichend Gelegenheit, die Gemälde eingehend zu betrachten und sich mit anderen Gästen zu unterhalten. Die Ausstellung im Kunstverein Ingelheim wird eröffnet von Lars Michael Storm und kuratiert von Rudolf Nowak, dem Leiter des künstlerischen Beirats des Kunstverein Ingelheim.


Ursula schaffer - LANDSCHAFT. holzschnitt

Vernissage: Sa 19.02.2022, 19 Uhr / AUSSTELLUNGSZEITRAUM: 19.02. - 20.03.2022

Der Kunstverein Ingelheim freut sich zur Ausstellung „LANDSCHAFT. HOLZSCHNITT“ von Ursel Schaffer einzuladen. Sie wird vom 19.02. bis 20.03.2022 in den Räumlichkeiten des Kunstvereins in der Bahnhofstraße 48 in Ingelheim präsentiert. Die Vernissage wird am Samstag, den 19. Februar um 19 Uhr stattfinden. 

Ursel Schaffer wurde in Bamberg geboren. Sie studierte an der Hochschule für Bildende Künste und ergriff anschließend den Beruf der Kunstpädagogin. Vielen Ingelheimer Eltern und SchülerInnen ist Ursel Schaffer ein Begriff. Sie unterrichtete an der IGS Ingelheim die letzten 23 Jahre ihres Berufslebens bildende Kunst und angewandte Kunst. Neben dieser Tätigkeit entwickelte sie ihre freikünstlerische Arbeit stetig weiter und präsentierte sie in verschiedenen Ausstellungen.

Die Holzschnitte von Ursel Schaffer mit ihren exakten Formen und präzisen Kanten erlauben der Künstlerin die Konzentration aufs Wesentliche. In ihren Landschaftsmotiven lässt sie ihre Liebe zur Natur spürbar werden. Auf ihren zahlreichen Wanderungen begibt sie sich mit dem Fotoapparat oder dem Zeichenstift in die Natur, lässt sich vom Gesehenen inspirieren und fängt unterschiedliche Landschaftsgattungen wie Wälder, Kulturland, Sümpfe, Berge ein. Bei der Umsetzung in den Holzschnitt ist es ihr wichtig, dass landschaftstypische Strukturen wie Stein, Borke oder auch Gras erkennbar bleiben. In einem experimentellen Druckprozess arbeitet sie Hand in Hand mit Malerei und unterschiedlichen Mischtechniken wie Klecks-, Auswasch-, Wachs- und Collagetechniken, um den Holzschnitten malerische Licht- und Wetterstimmungen zu verleihen. Eine breite Auswahl von geschnitzten Druckstöcken erlaubt es Ursel Schaffer, Landschaftsbilder aus Einzelkomponenten in immer wieder neuen Kombinationen zusammenzusetzen.

„Auf der Suche nach ´meiner´ Landschaft kann ich mich nie satt sehen an dem reichen ästhetischen Angebot an Formen, Farben und Strukturen in der Natur. Das Angebot scheint unbezwingbar und je mehr ich sehe, desto mehr erwächst in mir der Drang nach einer Systematisierung, um der reichen Möglichkeiten habhaft zu werden. Der genaue Ort tritt immer mehr in den Hintergrund, während ich das Gesehene in Landschaftseinzelteile und in immer wiederkehrende Gesetzmäßigkeiten sortiere.“ (Zitat U. Schaffer)

Der Kunstverein lädt alle Interessierten herzlich zur Vernissage ein. Der Eintritt ist wie gewohnt kostenfrei. Nach der Begrüßung und Einführung bleibt ausreichend Gelegenheit, die Holzschnitte von Ursel Schaffer eingehend zu betrachten und sich mit anderen Gästen zu unterhalten. Die Ausstellung im Kunstverein Ingelheim wird kuratiert von Aniko Havas und Rudolf Nowak, die dem künstlerischen Beirat des Kunstverein Ingelheim angehören.


dirk pleyer - AutoPilot

Ausstellungszeitraum: 15.01.2022 - 13.02.2022 / VERNISSAGE: SA 15.01.2022, 19 UHR

Der Kunstverein Ingelheim freut sich zur Ausstellung „AutoPilot“ von Dirk Pleyer einzuladen. Sie findet vom 15.01. bis 13.02.2022 in der Bahnhofstraße 48 in Ingelheim statt. Diese außerordentliche Ausstellung wurde durch das Sonderförderprogramm NEUSTART KULTUR der Stiftung Kunstfonds in Bonn möglich gemacht. Die Vernissage wird am Samstag, den 15. Januar um 19 Uhr in den Räumlichkeiten des Kunstvereins präsentiert. Es gilt 2G plus Markenpflicht (laut aktuell geltender Covid19-Regel in RLP).

Der Maler Dirk Pleyer wurde in Recklinghausen geboren und lebt in Dortmund. Seine abstrakten Ölgemälde enthalten eine kraftvolle, natürliche Farbgebung. Sie schaffen eine Art Scheinräumlichkeit, die an Landschaften erinnert. Dafür werden die Werke vom Künstler erst ausgearbeitet, dann abgeschliffen, weggekratzt, abgelöst, mehrfach übermalt oder auch schichtweise übersprüht. Also eine ständige Entwicklung und Verwerfung. Das Ergebnis wirkt intensiv und doch marode. So lässt der Künstler bei(m) BetrachterInnen ein Spiel mit der Erinnerung an eine Landschaft entstehen.

Die Ausstellung „AutoPilot“ wird einen Querschnitt der Arbeiten der letzten 3 Jahre zeigen. Schwerpunkt sind neue Werke aus den drei Bildreihen „Album“, „Land über“ und „Nachsichtland“. In der Reihe »ALBUM K« werden 75 Einzelarbeiten in der Größe 23x23cm zu einem eindrucksvollen großen, panorama-artigen Bildraster zusammengeführt. Die im Mittelformat von 140 x 120 cm angelegten Bilder aus der Reihe »ALBUM G« beanspruchen hingegen einzelne »Fensterblicke« der Ausstellungsräume. Innerhalb der Reihe »Land über« wechseln sich aufsteigendes Wachstum und drohender Verfall ab. Die dritte Serie »Nachtsichtland« legt den Schwerpunkt auf der konkreten militärischen Grundlage der Nachtsichtfotografie. Die Ausstellung im Kunstverein Ingelheim wird kuratiert von Judita Lampe. Sie ist Mitglied des künstlerischen Beirates des Kunstvereins Ingelheim.

Der Kunstverein lädt alle Interessierten herzlich zur Vernissage ein. Der Eintritt ist wie gewohnt kostenfrei. Nach der Begrüßung und Einführung bleibt ausreichend Gelegenheit, sich mit anderen Gästen zu unterhalten.

 

Link zur Homepage des Künstlers: Dirk Pleyer

 

die Ausstellung wird gefördert Von:


Mitgliederausstellung  -  Hommage an ...

Vernissage am 04.12.2021  /  AUsstellungszeitraum: 04.12.2021 - 09.01.2022

Unter dem Titel „Hommage an…“ präsentiert der Kunstverein Ingelheim vom 04.12.2021 bis 09.01.2022 die diesjährige Mitgliederausstellung. Die Vernissage findet am Samstag, den 4. Dezember um 19 Uhr in der Bahnhofstraße 48 in Ingelheim statt.

 

Die Mitgliederausstellung ist für die KünstlerInnen des Kunstvereins stets der Höhepunkt des Jahres, weil sie ihre Arbeiten dem breiten Publikum präsentieren können. In Zeiten von Corona sind die damit verbundene Aufmerksamkeit und Wertschätzung für alle Beteiligten ein großes Geschenk. Die Mitgliederausstellung bietet dem Besucher eine gute Gelegenheit, ein Kunstwerk zu erwerben. Das hilft jedem Kunstschaffenden.

Das Thema der Ausstellung „Hommage an…“ soll im weitesten Sinne als „Ehrung“ für eine besondere Person verstanden werden, die als außerordentlich inspirierend empfunden wird und als Vorbild fungiert. Oft sind es Künstlerpersönlichkeiten, die diese Huldigung erfahren. Es werden etwa 50 Werke von ganz unterschiedlichem Anspruch und technischem Können gezeigt.

 

 „Uns liegt es am Herzen, dass Macher und Betrachter der Kunst sich in der Mitgliederausstellung offen begegnen. Wenn es bei der Vernissage zum Austausch und zum Gespräch über Kunst kommt, haben wir viel erreicht“, so Gisela Ruth, die als Mitglied des künstlerischen Beirates des Kunstvereins Ingelheim die Mitgliederausstellung in diesem Jahr kuratiert.

Der Kunstverein Ingelheim lädt alle Interessierten herzlich zur Vernissage ein. Der Eintritt ist wie gewohnt kostenfrei. Nach der Begrüßung und Einführung bleibt ausreichend Gelegenheit, sich bei Getränken mit anderen Gästen zu unterhalten. Bitte beachten Sie die geltenden Covid19-Regeln in Rheinland-Pfalz.


STUDIERENDE D. KUNSTHOCHSCHULE MAINZ - THE PRESENT IS THE FUTURE OF THE PAST

Ausstellungszeitraum: 06.11.2021 - 28.11.2021  /  VERNISSAGE AM 06.11.2021 UM 19 UHR

Der Kunstverein Ingelheim widmet jährlich eine ganz besondere Ausstellung jungen Künstlern. In diesem Jahr Studierenden der Kunsthochschule Mainz. Sie präsentieren vom 6.11. bis 28.11. die Ausstellung „THE PRESENT IS THE FUTURE OF THE PAST“. Die Vernissage findet am Samstag, den 6. November 2021 um 19:00 Uhr in die Bahnhofstraße 48 in Ingelheim statt.

Mit einer klassenübergreifenden Gruppenausstellung ist die Kunsthochschule Mainz erstmals zu Gast in Ingelheim. Gezeigt werden Arbeiten von 9 Studierenden der jüngsten Künstlergeneration, die größtenteils in der Mitte ihres Studiums stehen. Die Ausstellung versteht sich damit bewusst nicht als Querschnitt oder „Best of“ der Kunsthochschule, sondern vielmehr als ausgesuchte Momentaufnahme eines künstlerischen Entwickelns und Experimentierens.  So erklärt sich auch der hybride, gattungssprengende Charakter vieler der ausgestellten Arbeiten. Fast übergangslos verschwimmen die Grenzen zwischen Malerei und Skulptur, Installation und Bewegtbild, Performance und Medienkunst, wie dies in den jeweiligen Fachklassen ebenfalls zu beobachten ist - eine Praxis, die auch das Auswählen von Exponaten und ihre Präsentationsformen verändert.

Der Ausstellungstitel ist einem Zitat des amerikanischen Malers und Kunsttheoretikers Ad Reinhardt entlehnt. Mit seinem Ausspruch, „Die Gegenwart sei die Zukunft der Vergangenheit“ vertrat Reinhardt eine radikale Präsentheit des Kunstwerks im Hier und Jetzt. 

Die Kunsthochschule Mainz ist ein Fachbereich der Johannes-Gutenberg-Universität. Sie ist die einzige Kunsthochschule in Rheinland-Pfalz mit Studiengängen für freie bildende Kunst und das künstlerische Lehramt. Im Zuge der sukzessiven Berufung internationaler freier Künstlerinnen und Künstler seit den 1990er Jahren bietet sie heute ein breit gefächertes Atelierstudium in elf verschiedenen Klassenverbänden an, über die Beteiligten der Ausstellung wie folgt verteilt sind.

  • Laslo Chenchanna (Filmklasse Prof. John Skoog)
  • Johanna Ehmke (Malereiklasse)
  • Giacomo Frey (Bildhauereiklasse Prof. Tamara Grcic)
  • Tomas Loureiro Goncalo (Medienkunstklasse Prof. Dieter Kiessling)
  • Lorenz Alexander Kerkhoff (Fotografieklasse Prof. Judith Samen)
  • Julien Hübsch (Malereiklasse Prof. Shannon Bool)
  • Martina Lang (Bildhauereiklasse Prof. Martin Schwenk)
  • Sophie Meurer (Malereiklasse Prof. Anne Berning / Filmklasse Prof. John Skoog)
  • Minh Phuong Nguyen (Malereiklasse Prof. Shannon Bool)
  • Leonie Thormann (Bildhauereiklasse Prof. Schwenk)

Kuratiert wird die Ausstellung von Justus Jonas (Kunsthochschule Mainz) in Kooperation mit Rudi Nowak, Leiter des künstlerischen Beirates des Kunstvereins Ingelheim.


Silvia Willkens - Was geht...

9.10.2021 - 31.10.2021


Bekannt ist Silvia Wilkens für ihre feingestalteten Gemälde. Sie stellt darin Figuren und menschliche  Gesichter dar, die auf moderne Weise an die Renaissance erinnern. Die Farbgebung ist stets sanft, meist in erdigen Tönen gehalten. Ihre  Menschenbilder wirken universell und zeitlos. Daher bezeichnet die Künstlerin sie auch gerne als „Kollektive Portraits“.

 

In Ingelheim wird die Künstlerin neben der Malerei Werke aus ihrem umfangreichen Fundus von Zeichnungen und Collagen zeigen. Sie gewährt damit Einblick in ein Genre, das, obwohl bedeutend in ihrem Arbeitsprozess, in der Vergangenheit selten ausgestellt wurde. Ihre figürlichen Zeichnungen haben eine etwas andere Sprache als ihre Malerei. Ob mit Kohle auf Leinwand oder mit Grafitstift auf Papier, ob groß- oder kleinformatig – ob eher klassisch anmutend oder skizzenhaft. Die Arbeiten haben einen sehr direkten und spontanen Gestus und den Charakter von  Stenogrammen. Sie verkörpern sensibel einen persönlichen Reflex auf das Leben, wie es sich gerade zeigt. Exponate aus ihren „Diary Sketches“, die im letzten Jahr während des Lockdowns entstanden sind, werden in Teilen als Werkgruppe ausgestellt. „Die Zeichnung erlaubt mir mich ohne Umschweife auszudrücken, sie ist ein eigenständiges Medium, wo Dinge nur so und nicht anders formuliert werden wollen“, so Silvia Wilkens.

Silvia Wilkens wurde in zahlreichen Ausstellungen im In-und Ausland gezeigt und hat mehrere Projekte im Öffentlichen Raum realisiert. Maßgeblich beeinflusst wurde Ihre Kunst durch ihre Arbeits- und Reiseaufenthalte in Afrika, Kalifornien, Georgien und vor allem Italien. 

Silvia Wilkens wurde in Bad Kreuznach geboren und hat ihr Kunststudium an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart sowie am Fachbereich Kunst der Johannes Gutenberg Universität Mainz absolviert. Von 1984 – 2002 hatte sie Lehraufträge in Wiesbaden und Mainz. Ihr Atelier befindet sich in Oestrich Winkel.

 

Der Kunstverein Ingelheim lädt alle Interessierten herzlich zur Vernissage ein. Der Eintritt ist wie gewohnt kostenfrei. Nach  der  Begrüßung  und  Einführung bleibt ausreichend  Gelegenheit, sich bei Getränken  mit anderen Gästen zu unterhalten. Kuratiert wird die Ausstellung von Rudi Nowak, dem Leiter des künstlerischen Beirats des Kunstvereins.

Alexandra Deutsch - Unter dem meeresspiegel

4.9.2021 - 3.10.2021


Der Ausstellungstitel greift einen Assoziationsbereich der organischen Objekte aus Papier und Textil auf: Die Unterwasserwelt. Zugleich verwandelt er die besondere Architektur der Ingelheimer Kunstvereins, zu dem man über eine große Treppe in das Souterrain gelangt in einen installativ zu erlebenden Raum. Etwas Ungewöhnliches scheint aus der Wand gewachsen zu sein. Anderes erstreckt sich mit seinen langen Tentakeln von der Decke zum Boden. Die farbigen Objekte aus Stoff und geschöpftem Papier schweben im Raum, liegen auf dem Boden oder bewegen sich über die Wände und bilden einen eigenen Kosmos. Sinnlich leuchtende Farbigkeit verführt im Wechsel zu spröder Schwärze. Öffnungen lassen ein geheimnisvolles Inneres erahnen. Die Oberflächen der plastischen Formen sind mit Lamellen oder Netzstrukturen überzogen, die sich mitunter in rhythmischen Linien weiter in den Raum erstrecken. Die Werke spiegeln eine ästhetische Suche nach Schönheit, die auch Brüche integriert.

Alexandra Deutsch ist in der Südpfalz aufgewachsen, hat an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz Bildende Kunst studiert und lebt seit 1997 als freischaffende Künstlerin in Wiesbaden. Dort bekam sie 2014 Christa Moering-Preisträgerin der Stadt Wiesbaden.  2019 hat sie ein halbes Jahr mit einem Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz an der Cité Internationale des Arts in Paris verbracht. Sie wird von mehreren Galerien in Deutschland und Österreich vertreten und stellt in vielen weiteren Ländern aus. Längere Arbeitsaufenthalte führten sie mehrfach nach Brasilien, Kolumbien und Peru.


quART - 26.6.2021 - 29.8.2021

4 Mitglieder des Kunstvereins – Steff Vanderstijn, Rainer Storck, Ziad Chahin und Rudi Nowak

Hinweis:

Die geplante quART Ausstellung und Vernissage mussten wir leider auf Grund der aktuellen Corona Situation auf das Jahr 2022 verschieben. Eine kleine Auswahl der Werke wurde in unserem Kunst-Schaufenster gezeigt:

Steff Vanderstijn - Road Portraits

Rudi Nowak - Isla Bonita


20X20-PROJEKT SPENDENAUKTION ZU GUNSTEN VON "GEGEN NOMA PARMED. E.V."

Das 20x20-Projekt (www.20x20-projekt.de) ist eine Spendenaktion in Form einer Auktion, die 2016 erstmalig durchgeführt wurde und bisher knapp 20.000 € erlöst hat. Versteigert werden gespendete Bilder im Format von 20x20cm von professionellen wie auch Hobbykünstlern, die hauptsächlich aus der Region, aber auch aus Frankreich kommen. Der Reiz dabei ist, dass die meisten Bilder nur auf der Rückseite signiert sind und man somit erst nach dem Erwerb feststellt, wer der Urheber ist. Neben dem 20x20-Format gibt es auch dieses Jahr wieder ein "XXL-Format", Arbeiten von professionellen Künstlern in ganz unterschiedlichen Größen.

Der Erlös der Auktion kommt - wie jedes Jahr - dem Verein "gegen Noma-Parmed e.V." ohne Abzüge zugute. Noma ist eine bakterielle Mischinfektion, die in Afrika hauptsächlich Kinder betrifft, bei denen infolge der Mangelernährung und schlechter hygienischer Verhältnisse innerhalb weniger Tage Lippen, Kiefer und weitere Gesichtsteile wegfaulen. Weitere Informationen hierzu unter www.gegen-noma.de.

Das 20x20-Projekt wird seit Jahren vom Betriebsrat Boehringer Ingelheim wie auch dem Kunstverein Ingelheim e.V. mit seinen über 200 Mitgliedern unterstützt.

Die Bilder sind vom 3.5.2021 bis 28.5.2021 in Abhängigkeit von der aktuellen Corona-Situation und unter Einhaltung der Hygieneregeln im Wintergarten des Winzerkellers in Ingelheim, Binger Straße 16, zu besichtigen. Das IKuM Ingelheim hat die Räumlichkeiten dankenswerterweise kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, wobei um schriftliche Voranmeldung mit Namen, Anschrift und Telefonnummer an touristinformation@ikum-ingelheim.de oder info@20x20-projekt.de gebeten wird.

 

Die Online-Vernissage findet am 25. Mai 2021 mit einer Online-Weinprobe mit dem Weingut K. & K. Dautermann Ingelheim (www.dautermannwein.de) unter dem Motto „Kunst im Doppelpack“ statt (Mindestteilnehmerzahl 20 Personen).