Rückschau

An dieser Stelle finden Sie einen Rückblick auf die Ausstellungen des laufenden und des vergangenen Jahres sowie Beschreibungen zu den Künstlern und ihren Werken. Rückblick auf frühere Jahre finden Sie hier im ARCHIV››


Ausstellungen 2021

STUDIERENDE D. KUNSTHOCHSCHULE MAINZ - THE PRESENT IS THE FUTURE OF THE PAST

Ausstellungszeitraum: 06.11.2021 - 28.11.2021  /  VERNISSAGE AM 06.11.2021 UM 19 UHR

Der Kunstverein Ingelheim widmet jährlich eine ganz besondere Ausstellung jungen Künstlern. In diesem Jahr Studierenden der Kunsthochschule Mainz. Sie präsentieren vom 6.11. bis 28.11. die Ausstellung „THE PRESENT IS THE FUTURE OF THE PAST“. Die Vernissage findet am Samstag, den 6. November 2021 um 19:00 Uhr in die Bahnhofstraße 48 in Ingelheim statt.

Mit einer klassenübergreifenden Gruppenausstellung ist die Kunsthochschule Mainz erstmals zu Gast in Ingelheim. Gezeigt werden Arbeiten von 9 Studierenden der jüngsten Künstlergeneration, die größtenteils in der Mitte ihres Studiums stehen. Die Ausstellung versteht sich damit bewusst nicht als Querschnitt oder „Best of“ der Kunsthochschule, sondern vielmehr als ausgesuchte Momentaufnahme eines künstlerischen Entwickelns und Experimentierens.  So erklärt sich auch der hybride, gattungssprengende Charakter vieler der ausgestellten Arbeiten. Fast übergangslos verschwimmen die Grenzen zwischen Malerei und Skulptur, Installation und Bewegtbild, Performance und Medienkunst, wie dies in den jeweiligen Fachklassen ebenfalls zu beobachten ist - eine Praxis, die auch das Auswählen von Exponaten und ihre Präsentationsformen verändert.

 

Der Ausstellungstitel ist einem Zitat des amerikanischen Malers und Kunsttheoretikers Ad Reinhardt entlehnt. Mit seinem Ausspruch, „Die Gegenwart sei die Zukunft der Vergangenheit“ vertrat Reinhardt eine radikale Präsentheit des Kunstwerks im Hier und Jetzt. 

Die Kunsthochschule Mainz ist ein Fachbereich der Johannes-Gutenberg-Universität. Sie ist die einzige Kunsthochschule in Rheinland-Pfalz mit Studiengängen für freie bildende Kunst und das künstlerische Lehramt. Im Zuge der sukzessiven Berufung internationaler freier Künstlerinnen und Künstler seit den 1990er Jahren bietet sie heute ein breit gefächertes Atelierstudium in elf verschiedenen Klassenverbänden an, über die Beteiligten der Ausstellung wie folgt verteilt sind.

  • Laslo Chenchanna (Filmklasse Prof. John Skoog)
  • Johanna Ehmke (Malereiklasse)
  • Giacomo Frey (Bildhauereiklasse Prof. Tamara Grcic)
  • Tomas Loureiro Goncalo (Medienkunstklasse Prof. Dieter Kiessling)
  • Lorenz Alexander Kerkhoff (Fotografieklasse Prof. Judith Samen)
  • Julien Hübsch (Malereiklasse Prof. Shannon Bool)
  • Martina Lang (Bildhauereiklasse Prof. Martin Schwenk)
  • Sophie Meurer (Malereiklasse Prof. Anne Berning / Filmklasse Prof. John Skoog)
  • Minh Phuong Nguyen (Malereiklasse Prof. Shannon Bool)
  • Leonie Thormann (Bildhauereiklasse Prof. Schwenk)

Kuratiert wird die Ausstellung von Justus Jonas (Kunsthochschule Mainz) in Kooperation mit Rudi Nowak, Leiter des künstlerischen Beirates des Kunstvereins Ingelheim.

 

Silvia Willkens - Was geht...

9.10.2021 - 31.10.2021


Bekannt ist Silvia Wilkens für ihre feingestalteten Gemälde. Sie stellt darin Figuren und menschliche  Gesichter dar, die auf moderne Weise an die Renaissance erinnern. Die Farbgebung ist stets sanft, meist in erdigen Tönen gehalten. Ihre  Menschenbilder wirken universell und zeitlos. Daher bezeichnet die Künstlerin sie auch gerne als „Kollektive Portraits“.

 

In Ingelheim wird die Künstlerin neben der Malerei Werke aus ihrem umfangreichen Fundus von Zeichnungen und Collagen zeigen. Sie gewährt damit Einblick in ein Genre, das, obwohl bedeutend in ihrem Arbeitsprozess, in der Vergangenheit selten ausgestellt wurde. Ihre figürlichen Zeichnungen haben eine etwas andere Sprache als ihre Malerei. Ob mit Kohle auf Leinwand oder mit Grafitstift auf Papier, ob groß- oder kleinformatig – ob eher klassisch anmutend oder skizzenhaft. Die Arbeiten haben einen sehr direkten und spontanen Gestus und den Charakter von  Stenogrammen. Sie verkörpern sensibel einen persönlichen Reflex auf das Leben, wie es sich gerade zeigt. Exponate aus ihren „Diary Sketches“, die im letzten Jahr während des Lockdowns entstanden sind, werden in Teilen als Werkgruppe ausgestellt. „Die Zeichnung erlaubt mir mich ohne Umschweife auszudrücken, sie ist ein eigenständiges Medium, wo Dinge nur so und nicht anders formuliert werden wollen“, so Silvia Wilkens.

Silvia Wilkens wurde in zahlreichen Ausstellungen im In-und Ausland gezeigt und hat mehrere Projekte im Öffentlichen Raum realisiert. Maßgeblich beeinflusst wurde Ihre Kunst durch ihre Arbeits- und Reiseaufenthalte in Afrika, Kalifornien, Georgien und vor allem Italien. 

Silvia Wilkens wurde in Bad Kreuznach geboren und hat ihr Kunststudium an der Akademie der Bildenden

Künste Stuttgart sowie am Fachbereich Kunst der Johannes Gutenberg Universität Mainz absolviert. Von 1984 – 2002 hatte sie Lehraufträge in Wiesbaden und Mainz. Ihr Atelier befindet sich in Oestrich Winkel.

Der Kunstverein Ingelheim lädt alle Interessierten herzlich zur Vernissage ein. Der Eintritt ist wie gewohnt kostenfrei. Nach  der  Begrüßung  und  Einführung bleibt ausreichend  Gelegenheit, sich bei Getränken  mit anderen Gästen zu unterhalten. Kuratiert wird die Ausstellung von Rudi Nowak, dem Leiter des künstlerischen Beirats des Kunstvereins.

Alexandra Deutsch - Unter dem meeresspiegel

4.9.2021 - 3.10.2021


Der Ausstellungstitel greift einen Assoziationsbereich der organischen Objekte aus Papier und Textil auf: Die Unterwasserwelt. Zugleich verwandelt er die besondere Architektur der Ingelheimer Kunstvereins, zu dem man über eine große Treppe in das Souterrain gelangt in einen installativ zu erlebenden Raum. Etwas Ungewöhnliches scheint aus der Wand gewachsen zu sein. Anderes erstreckt sich mit seinen langen Tentakeln von der Decke zum Boden. Die farbigen Objekte aus Stoff und geschöpftem Papier schweben im Raum, liegen auf dem Boden oder bewegen sich über die Wände und bilden einen eigenen Kosmos. Sinnlich leuchtende Farbigkeit verführt im Wechsel zu spröder Schwärze. Öffnungen lassen ein geheimnisvolles Inneres erahnen. Die Oberflächen der plastischen Formen sind mit Lamellen oder Netzstrukturen überzogen, die sich mitunter in rhythmischen Linien weiter in den Raum erstrecken. Die Werke spiegeln eine ästhetische Suche nach Schönheit, die auch Brüche integriert. Alexandra Deutsch ist in der Südpfalz aufgewachsen, hat an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz Bildende Kunst studiert und lebt seit 1997 als freischaffende Künstlerin in Wiesbaden. Dort bekam sie 2014 Christa Moering-Preisträgerin der Stadt Wiesbaden.  2019 hat sie ein halbes Jahr mit einem Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz an der Cité Internationale des Arts in Paris verbracht. Sie wird von mehreren Galerien in Deutschland und Österreich vertreten und stellt in vielen weiteren Ländern aus. Längere Arbeitsaufenthalte führten sie mehrfach nach Brasilien, Kolumbien und Peru.


quART

26.6.2021 - 29.8.2021

4 Mitglieder des Kunstvereins – Steff Vanderstijn, Rainer Storck, Ziad Chahin und Rudi Nowak

Hinweis:

Die geplante quART Ausstellung und Vernissage mussten wir leider auf Grund der aktuellen Corona Situation absagen. Die Ausstellung wird in das Jahresprogramm 2022 aufgenommen.

 

Wir freuen uns dennoch eine kleine Auswahl der Werke der 4 Künstler die nächsten Wochen in unserem Kunst-Schaufenster zeigen zu können:


Steff Vanderstijn - Road Portraits



Rudi Nowak - Isla Bonita


20X20-PROJEKT SPENDENAUKTION ZU GUNSTEN VON "GEGEN NOMA PARMED. E.V."

Das 20x20-Projekt (www.20x20-projekt.de) ist eine Spendenaktion in Form einer Auktion, die 2016 erstmalig durchgeführt wurde und bisher knapp 20.000 € erlöst hat. Versteigert werden gespendete Bilder im Format von 20x20cm von professionellen wie auch Hobbykünstlern, die hauptsächlich aus der Region, aber auch aus Frankreich kommen. Der Reiz dabei ist, dass die meisten Bilder nur auf der Rückseite signiert sind und man somit erst nach dem Erwerb feststellt, wer der Urheber ist. Neben dem 20x20-Format gibt es auch dieses Jahr wieder ein "XXL-Format", Arbeiten von professionellen Künstlern in ganz unterschiedlichen Größen.

Der Erlös der Auktion kommt - wie jedes Jahr - dem Verein "gegen Noma-Parmed e.V." ohne Abzüge zugute. Noma ist eine bakterielle Mischinfektion, die in Afrika hauptsächlich Kinder betrifft, bei denen infolge der Mangelernährung und schlechter hygienischer Verhältnisse innerhalb weniger Tage Lippen, Kiefer und weitere Gesichtsteile wegfaulen. Weitere Informationen hierzu unter www.gegen-noma.de.

Das 20x20-Projekt wird seit Jahren vom Betriebsrat Boehringer Ingelheim wie auch dem Kunstverein Ingelheim e.V. mit seinen über 200 Mitgliedern unterstützt.

 

Die Bilder sind vom 3.5.2021 bis 28.5.2021 in Abhängigkeit von der aktuellen Corona-Situation und unter Einhaltung der Hygieneregeln im Wintergarten des Winzerkellers in Ingelheim, Binger Straße 16, zu besichtigen. Das IKuM Ingelheim hat die Räumlichkeiten dankenswerterweise kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, wobei um schriftliche Voranmeldung mit Namen, Anschrift und Telefonnummer an touristinformation@ikum-ingelheim.de oder info@20x20-projekt.de gebeten wird.

 

Die Online-Vernissage findet am 25. Mai 2021 mit einer Online-Weinprobe mit dem Weingut K. & K. Dautermann Ingelheim (www.dautermannwein.de) unter dem Motto „Kunst im Doppelpack“ statt (Mindestteilnehmerzahl 20 Personen).

 

Unter diesem Link kann auf die Bilder ab dem 1.5.2021 online geboten werden: www.20x20-projekt.de

Ausstellungen 2020


raimund egbert-giesen -  ECCE HOMO - SEHET, WELCH EIN MENSCH

29. FEBRUAR BIS 29. MÄRZ 2020

Bevor Raimund Egbert-Giesen die Leipziger Kunsthochschule mit dem Meisterstudium bei Prof. Rolf Kuhrt absolvierte, hatte er bereits ein Priesterseminar durchlaufen, Pädagogik studiert und mehrere Jahre als Erzieher mit beeinträchtigten Menschen gearbeitet. Diese Lebenserfahrungen prägen seine sozialen und künstlerischen Standpunkte. Dass der gebürtige Rheinländer ausgerechnet an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst studierte, mag diesem Standpunkt geschuldet sein. Denn in Leipzig stieß er auf ein künstlerisches Klima, in dem nicht nur Malerei, Grafik und Zeichenkunst auf hohem Niveau vermittelt, sondern zeitgleich auch stets ein zeitkritischer Dialog geübt wurde. Dies zeigt sich gerade in der Wahl seines Mentors Rolf Kuhrt, einem der expressivsten Grafiker Deutschlands.

 

Mit Rolf Kuhrt verbindet ihn eine kritische Nachdenklichkeit über die Zeitverhältnisse und die Suche nach inneren Grundmustern menschlichen Verhaltens. In den Arbeiten beider steht die menschliche Figur im Vordergrund. In der sozialkritischen und politischen Ausrichtung ihrer Kunst grenzen sich beide Künstler von der Neuen Leipziger Schule ab, dies jedoch mit sehr unterschiedlichen künstlerischen Handschriften.

 

Die Arbeiten von Raimund Egbert Giesen sind nur durch ein geringes Maß an Dynamik gekennzeichnet, zumeist erscheinen seine Personen in sich ruhend und innehaltend. Ein großer Teil der Ausstellung widmet sich der Darstellung von Kindern, Kindern aus unterschiedlichen Ländern und Jahrzehnten.

 

WOLFHARD TANNHÄUSER - Vergänglichkeit

18. Januar bis 16. Februar 2020


Wolfhard Tannhäuser studierte an der Johannes-Gutenberg-Universität Kunsterziehung und Kunstgeschichte. Neben der Kunsterziehung an verschiedenen Gymnasien wurde seine künstlerische Ausdrucksweise in Form von Zeichnungen, Malerei und der Fotografie bekannt. Zudem erhielt der Künstler besondere Wertschätzung in seiner 10-jährigen Tätigkeit als Vorsitzender des Fachverbands für Kunstpädagogik in Rheinland-Pfalz (BDK). Die Kunst von Wolfhard Tannhäuser wurde national und international ausgestellt. Heute ist seine Kunst in Museen und Öffentlichen Institutionen im In- und Ausland vertreten.

Die stetige Leitidee seines Schaffens war die Darstellung der „Vergänglichkeit“, zu Beginn seiner Schaffenszeit auf Papier ausschließlich mit schwarzem Kugelschreiber und dem Bleistift in Szene gesetzt. Später entwickelt er Collagen, denn seine geradezu perfekten Zeichnungen verbinden sich jetzt in seinen Objekten mit der Fotografie. Der Künstler bleibt dabei seiner realistischen Darstellungsweise treu. Er demonstriert die Vergänglichkeit von Objekten, des Lebens oder auch der weltpolitischen Kräfte. Die Ausstellung von Wolfhard Tannhäuser beeindruckt und hinterlässt Spuren. Der Kunstverein Ingelheim ist froh, einen Großteil der Schaffenszeit dieses außerordentlichen Künstlers zu präsentieren.

Die Ausstellung „Vergänglichkeit“ wird kuratiert von Aniko Havas, die als künstlerische Beirätin im Kunstverein aktiv ist. Die Einführung hielt Frau Prof. Valy Wahl. Abgerundet wird die Ausstellung durch den von Lars Michael Storm produzierten, informativen Film über den Künstler, der während der kompletten Ausstellung zu sehen ist.

Wir möchten an dieser Stelle auch auf die Finissage am 16.2. um 17 Uhr hinweisen. Vera Mohrs und Kostia Rapoport vom Staatstheater Nürnberg präsentieren Eigenkompositionen mit Gesang, Klavier und Synthesizern. Zudem wird am 7.2. um 17 Uhr ein „Werkgespräch“ – vornehmlich für Mitglieder des Werkbunds Rheinland-Pfalz – stattfinden, in dem der Künstler exemplarisch einige Arbeiten vorstellen wird, insbesondere sein neues Projekt namens „Westflug“.

Ausgefallen in 2020 wegen Corona Pandemie


Hommage an ...

Mitgliederausstellung


Dirk Pleyer


GENAU GENOMMEN

Philipp H. Steiner


quART




Anna Bieler

Neosurrealistische Lebenswelten


Die Künstlerin Anna Bieler studierte an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz Freie Bildende Kunst. Seitdem hat sie eine rege Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland. Ihr Atelier und Lebensschwerpunkt befinden sich zurzeit in Wiesbaden. In ihrer zumeist großformatigen Malerei beschäftigt sie sich mit existentiellen und hintergründigen Fragen des Menschseins.

Die in ihren Bildern gezeigten Figuren – Menschen, Tiere und Fantasiewesen – sind in Momenten festgehalten, in denen nicht eine Handlung im Vordergrund steht, sondern in denen sie auf sich selbst zurückgeworfen sind. Dies geschieht auch in der Begegnung mit anderen Wesen und Elementen. So entstehen sowohl Fragen nach dem Ursprung und der Zukunft des Menschen, als auch Wahrnehmungen von der eigenen Vielschichtigkeit und Wandlungsfähigkeit.

Sie erschafft abstrakte Farbräume, die den BetrachterInnen eigene Interpretationen ermöglichen und dem wichtigsten Merkmal ihrer Kunst Ausdruck verleihen: der Farbe. Durch sie leben die Bilder und bekommen die ihnen innewohnende Kraft.

12.10. - 2.11.2019

Susan Geel

Mensch-Sein, wie ich es sehe


Die Künstlerin Susan Geel wurde 1962 in der Schweiz geboren und lebt seit 1998 in Deutschland. Schon während der Ausbildung genoss die Kunst eine hohe Aufmerksamkeit in ihrem Leben. Maßgeblich beeinflusst wurde Susan Geel neben Kursen und Einzelunterricht durch ein einjähriges Studium an der "San Francisco School of Art" in den USA. Heute ist sie als Bildhauerin aktiv.

Die Skulpturen von Susan Geel zeigen ihre Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur, mit deren Körperlichkeit, Körperspannung und Bewegung. Die Skulpturen bewegen sich in den Raum hinein und kommunizieren mit dem Betrachter. Aktuell befasst sich die Künstlerin vermehrt mit der Wechselwirkung von Mensch und Natur. Wie verändern wir die Natur - wie verändert sie uns?

Die Künstlerin schafft ihre plastischen Arbeiten aus Ton. Die Oberflächen sind nie glatt und perfekt, sondern betonen mit rauen, kantigen Arbeitsspuren zusätzlich die Räumlichkeit und das Spiel mit Licht und Schatten. Geformter und gebrannter Ton darf und soll gerne aussehen wie Stein oder Eisen mit strukturierter Oberfläche. Susan Geels keramische Arbeiten beeindrucken durch ihre expressiven Posen und die enorme Dimensionen. Das Ergebnis sind außergewöhnliche, sehenswerte Skulpturen.

31.8.2019 - 6.10.2019


Vier Künstler stellen sich vor

Art Quadrat 2019


Die "Art Quadrat" ist in diesem Jahr die 6. Ausstellung im Kunstverein, wobei erstmals in diesem Jahr Arbeiten gezeigt werden, die in Ingelheim bzw. der näheren Umgebung entstanden sind. Die lokalen, anerkannten Künstler der diesjährigen Art Quadrat sind Connie Heese, Bernd Carow, Judith Lüpke und Brigitte Borkott-Gerlach. 

Connie Hesse studierte an der Goethe Universität in Frankfurt. Sie arbeitet überwiegend mit Acryl, setzt in neuester Zeit auch Stoff, Papier, Tapete und Spachtelmasse in ihren Arbeiten ein. Ihre Bilder bekommen dadurch eine beeindruckende, geradezu geheimnisvolle Tiefe und eine haptische Oberfläche. 

Bernd Carow studierte in Hannover, Braunschweig und Mainz. Er ist Kunstpädagoge und mit Leib und Seele Bildhauser. Diese Liebe zum Material fließt auch in seine Skupturen-Serie "Coco'" und "Monde" ein, die er in Ingelheim zeigen wird. "Berühren erlaubt" scheinen die Plastiken auszudrücken, die der Hand schmeicheln wollen. 

Judith Lüpke studierte ebenfalls in Mainz. Sie beschäftigt sich mit Landschaftsfotografie. Auf sie übte - immer am Rhein lebend - die Flusslandschaft eine besondere Faszination aus. Neuere Arbeiten widmen sich den Spiegelungen im Wasser. 

Brigitte Borkott-Gerlach ist über die Grenzen Ingelheims bekannt. Nach ihrem Kunststudium wurde sie durch Studienaufenthalte im Ausland künstlerisch geprägt. Sie malt ihre figurativen Motive so ausdrucksstark, dass ihre Arbeiten den Betrachter schon beim ersten Blick in den Bann ziehen.

3.8. bis 23.8.2019

HAMA Lohrmann

landART


Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz

zum Thema „Heimat(en)“

 

Der Künstler Hama Lohrmann wurde 1965 in Augsburg geboren und lebt noch heute nahe der Fuggerstadt. Hama Lohrmann "erläuft" seine Kunstwerke weltweit. Ob in Island, Marokko, Südindien, den schottischen Highlands oder eben wie jetzt in Ingelheim. Der Künstler arbeitet in und mit der Natur. Für seine Materialien verwendet er ausschließlich Naturmaterialien. Bewußt sind seine Kunstwerk vergänglich. Lassen Sie sich vom hohen künstlerischen Anspruch seiner formalen Ästhetik verzaubern.

Erstmals präsentiert der Kunstverein die Arbeiten eins Künstlers an gleich zwei Standorten in Ingelheim. Einerseits in der Bahnhofstr. 48 (wo auch die Vernissage stattfindet) und andererseits in der Alten Markthalle, die zeitgleich zur Eröffnung des Kultursommers vom 3.5.-5.5. für den Künstler zur Präsentation seiner LandArt zur Verfügung gestellt wurde.

3.5. bis 2.6.2019


Christel Leleu

MOTION &  EMOTION

my way with PINA


Christel Leleu absolvierte ein Studium für Bildhauerei/Plastik in Paris. Heute arbeitet sie als Malerin und Bildhauerin im französischen Tourrettes, nahe der Cote d`Azur. Leleu beschäftigt sich künstlerisch mit dem Ausdruck des Körpers. Sie visualisiert unvergleichlich die Bewegung der dargestellten Personen so, dass dem Betrachter Emotion und die Identität plastisch vor Augen geführt werden. Dabei bedient sich Christel Leleu aller notwendigen Techniken und Materialien wie Aquarell, Tinte, Acryl oder auch Collage, um den Menschen perfekt zu inszenieren. Als Leitlinie der Ausstellung in Ingelheim dient das Werk der deutschen Choreografin Pina Bausch, die mit ihrem Wirken den modernen Tanz maßgeblich revolutionierte und über Jahrzehnte prägte.

Im Ingelheimer Kino Casablanca / Cadillac wird am 26.3. um 19:30 Uhr, zeitnah zur Vernissage der Ausstellung, der Film "PINA" von Wim Wenders gezeigt. Der Kunstverein bedankt sich für die Unterstützung bei der Familie Luber und empfiehlt allen Kunstinteressierten den Besuch des Films.

23.3. bis zum 27.4.2019

Michael Apitz

Kompositionen


Michael Apitz lebt und arbeitet in Schlangenbad. Seit zwei Jahren beschäftigt er sich mit abstrakten Porträts von großen Komponisten, wie Wagner, Verdi, Mozart oder Dvorak. Er fasst die Porträt-Serie unter dem Titel "Chromophonie" zusammen. Im folgenden Film spricht der Künstler über seine Inspiration:

12.1.2019 - 2.2.2019

Ulrike Donie

Werden und Wachsen


Die Malerei der Künstlerin bietet ein reiches Spektrum sinnlicher Eindrücke zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Die Bilder haben eine beeindruckende räumliche Wirkung - wie im Sog wird der Blick des Betrachters in die Tiefe gezogen. In den Arbeiten präsentiert sie scheinbare Unterwasserwelten mit Korallen und Ablagerungen, die es so in der Natur nicht gibt, die aber durchaus real sein könnten. Neben der Malerei präsentiert Ulrike Donié Objekte. Freuen Sie sich auf eine spannende Ausstellung.

2.3.2019 - 16.3.2019

Landeskunstgymnasium Rheinland-Pfalz

Chrysalis


Die Abschlussklasse des Landeskunstgymnasiums Rheinland-Pfalz präsentierte ihre Abschluss-Arbeit. Sie wurde "CHRYSALIS" getauft. Die Schülerinnen und Schüler zeigten Ausschnitte ihrer kreativen Entwicklung der letzten drei Jahre. Die Besucher erwartete ein umfangreiches Spektrum an Zeichnungen, Malerei, Fotografie und Videokunst.

8.2. - 21.2.2019


Institut für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz in Höhr-Grenzhausen (IKKG)